Konfi-3 - ich bin dabei ...

Auch in 2017 lädt die evangelische Stadtkirchengemeinde wieder alle Kinder der 3. Klasse ein zu einer gemeinsamen Entdeckungsreise auf den Spuren des Glaubens. Zwischen Weihnachtsferien und Osterferien wollen wir in wöchentlichen Gruppenstunden auf spielerische und kreative Weise uns den Grundfragen des Glaubens annähern.

"Konfi-3" wird mittlerweile von vielen evangelischen Gemeinden in W√ľrttemberg angeboten. Dabei richtet sich Konfi-3, wie der Name schon sagt, an alle Kinder in der 3. Schulklasse. Dabei m√ľssen die Kinder nicht zur evangelischen Kirche angeh√∂ren, auch Kinder ohne Konfession oder die noch nicht getauft sind k√∂nnen selbstverst√§ndlich bei Konfi-3 mit dabei sein.

"Konfi-3" findet in kleinen Gruppenstunden mit ca. 90 Minuten statt. Begleitet von erfahrenen und geschulten Mitarbeiter/innen werden die Themen Taufe, Gemeinde und Abendmahl behandelt.

"Konfi-3" startet in 2016 mit einem ersten Kennenlernen aller Kinder am Samstag, 7.1.17, im Gemeindehaus Ringhof und einem Familiengottesdienst am 8.1.2017 als Auftaktveranstaltung. In zwei weiteren Familiengottesdiensten begleitet die Gemeinde ihre Konfi-3 Kinder bis hin zum Abschluss im Abendmahlsgottesdienst am 2. April 2017.

"Konfi-3" ist kostenlos. F√ľr Eltern und Kinder bieten wir einen Informations- und Anmeldeabend an, auf dem wir Ihnen das Mitarbeiterteam und weitere Einzelheiten zu Konfi-3 vorstellen m√∂chten. Dazu treffen wir uns am Montag, 14.11.16, um 18:30 Uhr im gro√üen Saal des evangelischen Gemeindehauses "Ringhof" (Ringstr. 47). Wer am Informationsabend verhindert ist kann seine Anmeldung auch in den Tagen danach noch beim Gemeindeb√ľro der Stadtkirche, Schulstr. 37, abgeben. Sollte es √ľber den Informationsabend hinaus noch Fragen zu Konfi-3 an der Stadtkirche geben, so beantwortet Ihnen diese gern Pfarrer Hans-J√ľrgen Schlue.

Weiteres zu Konfi-3 siehe hier.


Freudenstädter Lesepult in der Großen Landesausstellung zu sehen

Zum ersten Mal seit 40 Jahren reiste das einzigartige Freudenst√§dter Lesepult nach Stuttgart. Zuletzt 1977 in der Ausstellung ‚ÄěDie Staufer‚Äú pr√§sentiert, h√§lt es nun Einzug in die Gro√üe Landesausstellung ‚ÄěDie Schwaben. Zwischen Mythos und Marke‚Äú.

Das Landesmuseum W√ľrttemberg freut sich sehr, dass das Lesepult f√ľr die Ausstellung ausgeliehen wird. Nach langen Gespr√§chen haben die Gremien der Evangelische Gesamtkirchengemeinde Freudenstadt, der Stadtkirchengemeinde, das Landesdenkmalamt, Verm√∂gen und Bau, sowie die Denkmalbeh√∂rde der Stadt Freudenstadt der Ausleihung ausnahmsweise zugestimmt.

Nach Aussage von Dekan Werner Trick wurden alle Bedingungen der Kirchengemeinde erf√ľllt. ‚ÄěWir haben die schriftliche Zusage, dass das Lesepult nach der Ausstellung wieder zur√ľckkommt an seinen bisherigen Platz. Die Glasvitrine in der Stadtkirche, in der sich sonst das Lesepult befindet, ist auf allen vier Seiten mit einer Folie beklebt, die das Lesepult sehr gut abbildet, so dass man alle vier Evangelisten des Lesepultes sehr sch√∂n sieht. Und schlie√ülich wurde das Lesepult vor dem Abtransport gr√ľndlich durch Restauratoren bearbeitet, sorgf√§ltig in einer sto√üsicheren Kiste verpackt und durch eine Spedition ins Landesmuseum gebracht‚Äú, so der Dekan. Er w√ľnscht sich, dass das au√üergew√∂hnliche Freudenst√§dter Lesepult die Ausstellungsbesucher an die gute Botschaft von Jesus Christus erinnert, die uns die vier Evangelisten √ľberliefert haben. Zugleich hofft er, dass das Lesepult in Stuttgart auch eine Werbung f√ľr Freudenstadt ist.

Inzwischen hat das Landesmuseum mitgeteilt, dass das Lesepult unversehrt und gut in Stuttgart angekommen ist. Es sei im Landesmuseum wieder in eine sichere Glasvitrine gestellt worden, in der das Objekt wie in der Stadtkirche klimatisiert werde.

Weiter teilt die Pressestelle des Landesmuseums mit: ‚ÄěDas farbig gefasste Freudenst√§dter Lesepult ist ein einmaliges Werk stauferzeitlicher Skulptur und ein Highlight in unserer Ausstellung. Vermutlich stammte es urspr√ľnglich aus Kloster Hirsau oder einem der mit Hirsau verbundenen Kl√∂ster und wurde um 1150 gefertigt. Zu sehen sind die vier Evangelisten. Schulter an Schulter stehen sie nach au√üen gerichtet auf einem einst vierpassf√∂rmigen Sockel. Das ganze Werk wurde bis auf den Deckel und die vier Evangelistensymbole am Pult aus einem einzigen Weidenstamm geschnitzt.

Im Zuge der r√∂mischen Kirchenreform entstanden im 11. Jahrhundert in Schwaben Kl√∂ster, die das benediktinische M√∂nchtum erneuern wollten. Das bedeutendste war Hirsau, von wo aus zahlreiche Kl√∂ster in Schwaben und dar√ľber hinaus gegr√ľndet oder reformiert wurden. Das Freudenst√§dter Lesepult ist auf Grund seiner originellen Gestalt und der gut erhaltenen pr√§chtigen Farbfassung nicht nur eines der bedeutendsten Kunstwerke Schwabens, sondern ein Glanzst√ľck der mittelalterlichen Bildhauerkunst‚Äú.